Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

Gäbe es eine Bewertungs-Scala für Einrichtungen, in denen viele Menschen gemein­sam leben, dann nähmen Essen und Trinken wohl eine besonders wichtige Stelle ein. Denn eine gute Küche ist ein Markenzeichen einer guten Herberge – sei es im Urlaub, in der Kur oder im Heim. Denn sie sorgt für hohe Zufriedenheit fern ab vom heimischen Herd und deshalb legen wir im Seniorenhaus Odenwald großen Wert auf die Auswahl, Zubereitung und Qualität unserer Speisen. Und das ist in hohem Maße abhängig vom Chef in der Küche.

Deshalb beschäftigen wir einen Koch, der sein Handwerk versteht. Der serviert unseren Bewohnerinnen und Bewohnern täglich frisch zubereitete Mahlzeiten, sorgt für einen abwechslungsreichen Speiseplan und kann schnell auf veränderte Situationen reagieren. Dabei orientiert er sich an der häuslichen Küche unserer Region, dem Odenwald. Allerdings verwöhnt er Sie – anders als daheim – jeden Mittag mit einer Vor- und Nachspeise. Den Speiseplan bespricht er mit der text_fruestueckPflegedienstleitung und nimmt selbstverständlich die Wünsche und Vorschläge des Heimbeirats entgegen, die von den Bewohner(inne)n an ihn herangetragen werden.

Besonders wichtig ist uns die Qualität der Zutaten. Deshalb beziehen wir viele Lebens­mittel von heimischen Landwirten und Lieferanten, füttern auf einem benachbarten Bauernhof unser eigenes Schwein heran und kaufen unser Gemüse, die Kartoffeln und das Obst vor Ort. So wissen wir immer, was auf unseren Tisch kommt.

Sechs Mahlzeiten täglich

Ein guter Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück. Brot oder Brötchen, Aufschnitt und Käse, Marmelade und an einigen Tagen gibt es auch ein Frühstücksei – wie daheim. Und dass Sie, wenn Ihr persönlicher Speiseplan es erlaubt, bei den Getränken wählen dürfen zwischen Kaffee, Tee oder Kakao und Milch, ist selbstverständlich. Damit gehen Sie gestärkt in den Tag, der sich in der Küche mit der Zubereitung des Mittagessens fortsetzt. Denn es benötigt seine Zeit, wenn man zwei verschiedene Hauptgerichte, von denen Sie sich nach der Bekanntgabe eines auswählen, eine Vor- und eine Nachspeise für so viele Personen frisch zubereitet. Und unser Koch weiß auch, wer was aus gesundheitlichen Gründen nicht zu sich nehmen darf und wessen Speisen nach welcher Diät zubereitet werden müssen oder wer Magenschonkost erhält. Doch das ist nicht alles. Denn unser Koch kennt auch, wenn uns dies von den Bewohner(inne)n oder deren Angehörigen mitgeteilt wird, die Speisen und Lebensmittel, die jemand gar nicht mag und sorgt dann für eine passende Alternative. Abends gibt es Brot, Aufschnitt und Käse, manchmal einen Kartoffel- oder Nudelsalat mit heißen Würstchen – oder andere Kleinigkeiten. Zwischen Frühstück und Mittag bieten wir gegen 10.00 Uhr noch einmal einen kleine Zwischenmahlzeit an. Nachmittags reichen wir Kaffee und hausgemachten Kuchen, den unser Koch und seine Helfer täglich frisch und ganz nach den Produkten der Saison backt. Da gibt es mal einen gedeckten Apfel- oder Zwetschgen-, aber auch einen Marmorkuchen oder Hefezopf und in der Vorweihnachtszeit Zimtsterne, Stollen oder Spekulatius. Und wer Abends erst spät schlafen geht und noch einmal Hunger bekommt, der erhält zwischen 22.00 und 23.00 Uhr noch eine Kleinigkeit zum Essen oder er nimmt sich vom Abendbrot etwas mit aufs Zimmer.

Apropos Weihnachten. Da dürfen wir bei den Arbeiten unserer Küche die Menüs zu den Festtagen und besonderen Anlässen nicht vergessen. Denn wer möchte an Tagen wie Weihnachten, Ostern oder zum Sommerfest nicht etwas besonderes auf den Tisch? Deshalb investieren unser Koche und seine Helferinnen und Helfer viel Zeit in die Zubereitung dieser Festtagsmenüs, um Sie nicht nur geschmacklich sondern auch mit einer besonderen Optik zu verwöhnen. Denn schließlich isst das Auge mit.